



Birdies, Kunst am Bau Krabbelstube Feldkirchen, 2025 | Künstlerische Konzeption und Planung: Margit Greinöcker und Tobias Hagleitner | Dach und Wand: emailliertes Stahlblech, Böden: sandgestrahlt, lackiert | Auftrag: GIWOG / Gemeinde Feldkirchen | Architektur: Kleboth Dollnig | Fotos: Greinöcker Hagleitner.
Das Kunst-am-Bau-Projekt soll vor allem für die Kleinkinder, die hier ein- und ausgehen, interessant und spannend sein, ihnen altersgerechte Bezugsobjekte zur Aneignung und Identifikation bieten. Aus emailliertem Stahlblech gefertigt, zeigen sich die Birdies in scherenschnittartiger Kontur auf den Dachkanten und Vorsprüngen des Gebäudes. Ihre Farben changieren in verschiedenen Nuancen im Spektrum zwischen Grün und Blau, komplementär zu den Terrakotta-Tönen der Klinkerelemente am Gebäude. Die spielerischen Anklänge der Architektur (Torbögen, Bäume auf dem Treppenhaus, unregelmäßig gesetzte Fenster) werden durch die künstlerische Intervention erzählerisch verdichtet. Auch auf Vorplatz und Terrasse haben die Vögel ihre Spuren hinterlassen. Ihre Fußabdrücke lassen sich in fröhlichen Linien quer über den Platz verfolgen und dienen so für die kleinen Nutzer:innen des Hauses als verspieltes Leitsystem.
The art-in-architecture project is intended above all to be engaging and intriguing for the young children who come and go here, offering age-appropriate points of reference for exploration, identification, and imaginative appropriation. Made of enameled steel sheet, the “Birdies” appear in silhouette-like, papercut contours along the roof edges and projections of the building. Their colors shift across various shades within the green-to-blue spectrum, complementing the terracotta tones of the building’s brick elements. The playful qualities of the architecture – arched gateways, trees integrated into the stairwell and irregularly placed windows – are narratively intensified through the artistic intervention. The birds have also left their traces on the forecourt and terrace: their footprints can be followed in cheerful lines across the square, functioning as a playful wayfinding system for the building’s young users.